GESA ist die Abkürzung für das Gemeinschaftsprojekt zur Entwicklung der Störniederung und angrenzender Gebiete.

Schachblumenwiese
Schachblumenwiese

Mit dem Projekt möchten wir die Lebensraumqualitäten für Wiesenvögel und andere Lebewesen der historischen Kulturlandschaft in der Störniederung zwischen Winseldorf, Mühlenbarbek und Grönhude verbessern.

Blick in die Störniederung zwischen Mühlenbarbek und Lohbarbek
Blick in die Störniederung zwischen Mühlenbarbek und Lohbarbek

GESA wird die örtlichen Aktivitäten zum Wohle aller, also Mensch, Natur, Umwelt und Landschaft, koordinieren und weiterentwickeln. Durch effizientes Arbeiten zur Aufwertung der Flächen, einer extensiven Biolandwirtschaft und der Produktion von Qualitätsfleisch soll das Projekt in der Region etabliert werden. Grundlage sind die bewährten Strukturen der Wasser- und Bodenverbände, die sich im Deich- und Hauptsielverband Südwestholstein mit Sitz in Hohenlockstedt zusammengeschlossen haben.

Praktisches Vorbild vor Ort ist der seit 2014 bestehende Verein Vera e.V. in Hohenlockstedt, in dem unter anderem der Deich- und Sielverband Rantzau Mitglied ist.

Das Projektgebiet umfasst zunächst die rund 800 ha große Störniederung nördlich der Stör zwischen der Rantzau bei Winseldorf, Lohbarbek, Mühlenbarbek und Grönhude (bei Kellinghusen). Hinzu kommen die Niederungsränder am nördlichen Rand der Störniederung und das Rantzautal.

Ziel des Projektes ist die Schaffung einer großen zusammenhängenden Ganzjahresweidelandschaft mit im Sinne der historischen, weitgehend offenen, arten- und strukturreichen Kulturlandschaft mit einer regionalen Vermarktung der Produkte und Verbreitung der ideellen Werte.