GESA ist die Abkürzung für das Gemeinschaftsprojekt zur Entwicklung der Störniederung und angrenzender Gebiete.

Schachblumenwiese
Schachblumenwiese

Mit dem Projekt möchten wir die Lebensraumqualitäten für Wiesenvögel und andere Lebewesen der historischen Kulturlandschaft in der Störniederung verbessern.

Blick in die Störniederung zwischen Mühlenbarbek und Lohbarbek
Blick in die Störniederung zwischen Mühlenbarbek und Lohbarbek

Am 25.08.2020 haben wir die Genossenschaft GESA eG gegründet, um das Projekt realisieren zu können.

GESA eG wird die örtlichen Aktivitäten zum Wohle aller, also Mensch, Natur, Umwelt und Landschaft, koordinieren und weiterentwickeln. Durch effizientes Arbeiten zur Aufwertung der Flächen, einer extensiven Biolandwirtschaft und der Produktion von Qualitätsfleisch soll das Projekt in der Region etabliert werden. Grundlage sind die bewährten Strukturen der Wasser- und Bodenverbände, die sich im Deich- und Hauptsielverband Südwestholstein mit Sitz in Hohenlockstedt zusammengeschlossen haben.

Praktisches Vorbild vor Ort ist der seit 2014 bestehende Verein Vera e.V. in Hohenlockstedt, in dem unter anderem der Deich- und Sielverband Rantzau Mitglied ist.

Das Projektgebiet umfasst zunächst die rund 800 ha große Störniederung nördlich der Stör zwischen der Rantzau bei Winseldorf, Lohbarbek, Mühlenbarbek und Grönhude (bei Kellinghusen). Hinzu kommen die Niederungsränder am nördlichen Rand der Störniederung und das Rantzautal.

Ziel des Projektes ist die Schaffung einer großen zusammenhängenden Ganzjahresweidelandschaft mit im Sinne der historischen, weitgehend offenen, arten- und strukturreichen Kulturlandschaft mit einer regionalen Vermarktung der Produkte und Verbreitung der ideellen Werte.

Ferner bewirtschaften wir weitere Flächen außerhalb unseres Kerngebietes, sofern sie von den Grünland-Entwicklungszielen zu uns passen.

Bericht in der Norddeutschen Rundschau vom 24.02.2021 zu GESA eG